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Zeitungsartikel  Super Mittwoch vom 07.Dez. 2016

„Warum nimmst du nicht meine Kneipe?“

Optik Becker: Hinter alten Mauern ist ein hochmodernes und stilvolles Ladenlokal entstanden

Von Daniela Lövenich

Würselen. Eine wechselvolle Geschichte hat das historische Gebäude in der Bardenberger Dorfstraße 14 erlebt. Als Gasthof Kolberg wurde es 1801 errichtet und 55 Jahre später zu einem Lazarett umfunktioniert. Bardenberg war bereits seit dem ausgehenden Mittelalter Hauptort des Wurmkohlebergbaus. Einem historischen Bericht zufolge gab es 1711 wohl 24 „Bardenberger Kohlwerke“. Die Arbeit war allerdings mit einem beträchtlichen Unfallrisiko verbunden: Von 1818 bis 1879 sind 566 tödliche Grubenunfälle im Wurmrevier dokumentiert.

Das größte Unglück ereignete sich infolge eines Wasserdurchbruchs auf der Grube Gouley: 63 Menschen fanden den Tod. Dieses tragische Ereignis gab letztlich den Anstoß zur Bildung der Wurmknappschaft 1840 und zur Gründung des Knappschaftskrankenhauses Bardenberg im April 1856. Die Wurmknappschaft mietete den früheren Gasthof Kolberg und richtete darin ein Lazarett mit acht (wenig später 18) Betten ein. Lange währte diese Ära allerdings nicht. 1868 kaufte die Wurmknappschaft das gegenüber dem Gasthof gelegene Bauer‘sche Anwesen und verlegte das Krankenhaus dorthin. Der Gasthof wurde anschließend wieder zu gastronomischen Zwecken genutzt. Vor allem im 20. Jahrhundert war es über Jahrzehnte als Haus Mintmans ein beliebter Treffpunkt für Bardenberger Bürger und Vereine.  Zuletzt stand es leer. Nur knappe 100 Meter weiter war Optikermeister Thomas Becker auf der Suche nach einem neuen Laden. Das Haus, in dem er sein Geschäft seit 1994 betrieben hatte, war zu klein und zudem verkauft worden. Mehr als ein halbes Jahr lang suchte er nach einem neuen Standort, ohne jedoch jemals an das Haus Mintmans zu denken. Doch eines Tages fragte der Besitzer ganz lapidar: „Warum nimmst du nicht meine Kneipe?“ Die Antwort hätte lauten können: Weil das Haus unter Denkmalschutz steht, weil es zu viele Auflagen und keine Schaufenster gibt, weil der Umbau sehr teuer wird und weil die Räumlichkeiten sehr düster sind.  Thomas Becker aber sagte das nicht, sondern fing an, die Möglichkeit ernsthaft in Betracht zu ziehen. Der Umbau mitsamt seinen Investitionen schreckte ihn nicht,  da die Nachfolgegeneration bereits in den Startlöchern steht und der Fortbestand von Optik Becker gesichert ist: Tochter Julia ist als Meisterin mit ins Geschäft eingestiegen, Sohn Philipp besucht gerade die Meisterschule und Matthias, der Jüngste, hat eine Ausbildung zum Optiker begonnen.

Thomas Becker nahm schließlich Kontakt zu einer auf Geschäftsgestaltung und Ladendekoration spezialisierten Firma aus Aachen auf, die die richtigen Denkanstöße gab und unter Einbeziehung der historischen Substanz ein Konzept für die Umgestaltung der Räume entwarf. „Ganz wichtig war mir, an die Tradition des Hauses anzuknüpfen und Alt und Neu zu verbinden“, berichtet Thomas Becker.  Bau- und Denkmalamt der Stadt zeigten sich kooperativ, gaben Tipps und bearbeiteten die Genehmigungsverfahren zügig. Die Liste der erforderlichen Umbaumaßnahmen war lang: Die komplette Außenfassade wurde neu gestrichen, eine Sicherheitstür hinter der alten Eingangstür eingebaut, die Holzvertäfelung gestrichen, alte Möbel aufgearbeitet und die alte Theke ausgebaut und von einer Tischlerei verkleinert. Um die vorhandene Deckenmalerei in Szene zu setzen, wurden alle neu eingezogenen Wände im oberen Viertel mit Glas ausgestattet, damit man vom Eingangsbereich aus auch bis in die hinteren Messräume blicken kann.   „Viele Kunden und Besucher sind total verblüfft und fragen, ob es die Deckenmalerei schon immer gab. Sie ist den meisten wegen der dunklen   Holzvertäfelung vorher nie aufgefallen!“ lacht Thomas Becker. Die verkleinerte Theke wurde tiefschwarz gestrichen und dient jetzt als Kassenbereich – inklusive Zapfhahn, der allerdings nur noch dekorative Zwecke hat. Neben einem Regal mit Brillengestellen hängt ein Spielautomat, der aber nicht mehr funktionsfähig ist. Der Beratungs- und Ausstellungsraum wirkt wie ein begehbarer Kleiderschrank mit Kronleuchtern, Lichtkonzept, lila Teppichläufern und Riesenspiegel. Besonders stolz ist Thomas Becker auf einen eingebauten Wandschrank, dessen Front ein vergrößertes historisches Foto ziert. Es zeigt eine Aufnahme aus der Zeit, als das Gebäude noch ein Krankenhaus war.

Überhaupt gibt es viele Bilder mit lokalem und geschichtlichem Bezug. Der Heimatverein Bardenberg, das Medizinische Zentrum, der Geschichtsverein Alsdorf, das Kulturarchiv der Stadt Würselen und die Knappschaft in Bochum halfen bei der Bildauswahl. Bisher war die Resonanz auf den Umbau überaus positiv. Viele sind erstaunt, was für ein Schmuckkästchen wir aus der alten Kneipe gemacht haben“, freut sich Thomas Becker. Der Optikermeister, seine Kinder und Angestellten sind sehr glücklich mit der neuen Adresse. „Wir freuen uns über den großzügigen Platz mitsamt eigener Werkstatt und identifizieren uns schon jetzt mit diesem Haus, obwohl wir kaum eingezogen sind!“




Zeitungsartikel  Super Sonntag vom 18.Dez.2016


Optik mit Durchblick

Seit dem Umzug in die Dorfstraße 14 in Bardenberg bietet Optik Becker den Kunden noch mehr Serviceleistungen: In der eigenen Werkstatt werden Gläser mit Hilfe modernster CNC-Technik geschliffen sowie Reparaturen und Sonderanfertigungen vorgenommen. Zwei Messräume stehen für Augenglasbestimmung und Kontaktlinsenanpassung zur Verfügung. Eine Riesenauswahl an Brillengestellen nebst individueller Beratung gibt‘s natürlich auch!

Tel. 02405/81758.

  

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